Pillar 3 · D/A/CH
Vortrag oder Workshop Suchtprävention: Was wirklich wirkt
Viele Veranstaltungen sind „nett“, aber folgenlos. Wirksam wird ein Termin erst dann, wenn Ziel, Zielgruppe und Ergebnis klar sind – und wenn der Raum nicht bloß Input bekommt, sondern handlungsfähig wird.
1. „Klarer Fachinput + Q&A“ – was das konkret heißt
Klarer Fachinput bedeutet:
- Begriffe sauber klären (Abhängigkeit, riskanter Konsum, Dynamiken, Risikofaktoren).
- Warnsignale und Muster verständlich machen – ohne „Therapie-Sprache“.
- Handlungsoptionen: was man tun kann, was man lassen muss, wann Hilfewege greifen.
- Trennung: Seelsorge ≠ Fachprävention (beides wichtig, beides sauber).
Q&A bedeutet:
- Moderierte Fragerunde (nicht „jeder redet durcheinander“).
- Klärung von Grenzfällen: „Was sagen wir? Was ist sinnvoll? Was ist Aufgabe wessen?“
- Am Ende: ein nächster Schritt – damit es nicht beim guten Vorsatz bleibt.
2. Vortrag vs. Workshop – der echte Unterschied
- Vortrag: Orientierung, gemeinsame Sprache, Bewusstsein, erste Schritte.
- Workshop: Vertiefung, Fallarbeit, Entscheidungslogik, Rollen & Wege.
- Schulung: Umsetzung, Präventionskultur, Zuständigkeiten, Verstetigung.
3. Das kurze Briefing (5–7 Minuten) – warum ich darauf bestehe
Ohne Briefing entstehen typische Fehler: falsche Zielgruppe, falscher Fokus, falsche Erwartungen. Mit Briefing wird ein Termin planbar. Ihr Vorteil: Sie erhalten ein Konzept, das sitzt – und keine „PowerPoint-Show“.
Briefing-Fragen (kurz):
- Zielgruppe (Ehrenamt? Leitung? Jugend? gemischt?)
- Anlass/Problemstellung (warum jetzt?)
- Gewünschte Schwerpunkte
- Rahmen (Ort, Zeitfenster)
- Erwartetes Ergebnis (was soll danach anders sein?)
Mailen Sie einfach mit dem Betreff: Kurzes Briefing zur Auftragsklärung.
4. Transparenz (ohne Online-Vertrieb)
Keine automatisierte Online-Buchung, kein Ticketverkauf, kein Shop. Anfragen ausschließlich per E-Mail.
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